PE, PP, Silikon & Teflon kleben
PE, PP, Silikon & Teflon kleben – welches Ber-Fix Set passt?
PE, PP, Silikon und Teflon gehören zu den Materialien, bei denen viele normale Kleber nicht zuverlässig halten. Der Grund liegt an der Oberfläche: Diese Kunststoffe sind sehr glatt, wachsartig oder abweisend. Der Klebstoff kann die Fläche ohne passende Vorbereitung oft nicht richtig benetzen und findet keinen sicheren Halt.
Deshalb ist bei PE, PP, PTFE/Teflon, POM und vielen silikonartigen Oberflächen der richtige Primer entscheidend. Der Ber-Fix Spezial-Primer bereitet die Oberfläche so vor, dass der Klebstoff greifen kann. Wer diese Materialien ohne Primer klebt, riskiert, dass sich die Verbindung trotz sauberer Arbeit wieder löst.
1. Erst erkennen: Ist es wirklich PE, PP, Silikon oder Teflon?
Viele Kunden wissen nicht genau, aus welchem Kunststoff ihr Bauteil besteht. Das ist normal. Oft hilft ein Blick auf das sogenannte Recyclingzeichen. Es befindet sich häufig auf der Rückseite, Unterseite oder Innenseite des Bauteils.
Das Recyclingzeichen ist meist ein kleines Dreieck aus Pfeilen. Darin oder darunter steht eine Zahl oder ein Materialkürzel. Für diese Kategorie sind besonders diese Hinweise wichtig:
- 02 / PE-HD: Polyethylen hoher Dichte, häufig bei Kanistern, Behältern, Eimern und technischen Kunststoffteilen
- 04 / PE-LD: Polyethylen niedriger Dichte, häufig bei Folien, flexiblen Kunststoffteilen und weichen Behältern
- 05 / PP: Polypropylen, häufig bei Clips, Boxen, Halterungen, Schubladen, Stoßstangenteilen und Haushaltsartikeln
- PTFE: wird oft als Teflon bezeichnet, sehr gleitfähig und besonders schwer zu kleben
- POM: technischer Kunststoff mit sehr glatter Oberfläche, ebenfalls schwer zu kleben
- Silikon: oft ohne klassisches Recyclingzeichen, sehr flexibel und stark abweisend
Wichtig: Nicht jedes Bauteil hat eine klare Kennzeichnung. Gerade bei älteren Teilen, Ersatzteilen, Dichtungen, Griffen, Clips oder Gehäusen fehlt der Materialstempel häufig. Dann hilft eine einfache Vorprüfung.
2. Einfacher Schwimmtest, wenn kein Materialstempel vorhanden ist
Wenn Sie einen winzigen Kunststoffspan vom Bauteil abnehmen können, legen Sie ihn in ein Glas Wasser. Schwimmt der Span oben, handelt es sich häufig um PE oder PP. Geht er unter, kann es ein anderer Kunststoff wie ABS, PVC, PS oder Acryl sein.
Dieser Test ersetzt keine Laboranalyse, hilft aber bei der ersten Einschätzung. Bei PE und PP sollte immer mit Primer gearbeitet werden, weil normale Klebstoffe auf diesen Oberflächen oft nicht dauerhaft greifen.
3. Stammkunden-Tipp: Haftungstest mit Industriekleber und Füllstoff
Sie haben bereits Ber-Fix Industriekleber und Füllstoff zu Hause? Dann können Sie an einer unauffälligen Stelle einen einfachen Praxis-Test machen.
- Die Stelle sauber reinigen und trocknen lassen.
- Einen kleinen Klecks Ber-Fix Industriekleber auf den Kunststoff geben.
- Etwas Füllstoff darüberstreuen.
- Ca. 10 Minuten warten.
- Dann vorsichtig prüfen, ob sich der Punkt lösen oder abschieben lässt.
Das Ergebnis: Wenn sich der Punkt nach ca. 10 Minuten nicht mehr lösen lässt und nur noch mechanisch bearbeitet werden kann, also durch Feilen, Schleifen oder Abfräsen, dann ist die Oberfläche für den Klebstoff gut zugänglich. In diesem Fall handelt es sich in der Regel nicht um PE, PP, Silikon, PTFE/Teflon oder eine ähnlich abweisende Oberfläche.
Lässt sich der Punkt dagegen sauber abschieben oder ablösen, spricht das stark für PE, PP, Silikon, PTFE/Teflon, POM oder eine andere schwer klebbare Oberfläche. Dann sollte mit Ber-Fix Spezial-Primer gearbeitet werden.
4. Wenn Sie nur flach kleben möchten
Wenn zwei Teile sauber aufeinanderliegen und kein Material fehlt, ist das Ber-Fix Kunststoff-Set die richtige Wahl. Es eignet sich für dünne, präzise Klebungen, bei denen kein zusätzlicher Materialaufbau benötigt wird.
- kleine PE- oder PP-Kunststoffteile kleben
- glatte Bruchflächen verbinden
- PTFE- oder Teflonteile vorbereiten und kleben
- silikonartige Oberflächen mit Primer vorbehandeln
- feine Reparaturen mit dünnem Klebstoffauftrag
Empfehlung: Wählen Sie das Kunststoff-Set, wenn die Klebefläche sauber, plan und ohne größere Lücke ist.
Ber-Fix Kunststoff-Set ansehen
5. Wenn ein Riss, Loch, Ausbruch oder fehlendes Material vorhanden ist
Ist ein Kunststoffteil gebrochen, ausgerissen oder fehlt Material, reicht eine dünne Klebefuge oft nicht aus. Dann ist das Ber-Fix Primer-Füllstoff-Set die bessere Wahl. Hier entsteht direkt an der Schadstelle eine Ber-Fix Kunststoff-Schweißnaht.
Damit können Sie nicht nur kleben, sondern auch füllen, modellieren und verstärken. So lassen sich Risse schließen, Löcher auffüllen, fehlende Ecken nachformen und belastete Halterungen stabil aufbauen.
- abgebrochene Halterungen aus PP
- Risse in PE- oder PP-Kunststoffteilen
- Löcher und Ausbrüche auffüllen
- fehlende Ecken oder Kanten nachmodellieren
- Clips, Laschen und Befestigungspunkte verstärken
Empfehlung: Wählen Sie das Primer-Füllstoff-Set, wenn die Stelle nicht nur geklebt, sondern aufgebaut, gefüllt, modelliert oder verstärkt werden soll.
Ber-Fix Primer-Füllstoff-Set ansehen
6. Schwarzer, weißer oder schwarz-weißer Füllstoff?
Bei der Ber-Fix Kunststoff-Schweißnaht richtet sich die Füllstoff-Farbe nach dem Bauteil und der gewünschten Optik.
- Schwarzer Füllstoff: für schwarze Kunststoffteile, Stoßstangen, Scheinwerferhalter, Motorradverkleidungen und technische Bauteile
- Weißer Füllstoff: für helle Kunststoffteile, Haushaltsgeräte, Sanitärteile und weiße Reparaturstellen
- Schwarz & Weiß Kombi: für Werkstatt, Haushalt und alle, die beide Farben flexibel einsetzen möchten
7. Wenn eine stärkere PE/PP-Verklebung gesucht wird
Für größere PE- oder PP-Bauteile, stärkere Belastung oder konstruktive Verklebungen kann der Ber-Fix Poly 1:1 PE PP Kleber die passende Lösung sein. Er ist besonders dann interessant, wenn nicht nur eine kleine Reparaturstelle behandelt wird, sondern zwei Bauteile dauerhaft und belastbarer verbunden werden sollen.
Empfehlung: Wählen Sie Poly 1:1, wenn eine stärkere 2K-Verklebung für PE oder PP gesucht wird.
Ber-Fix Poly 1:1 PE PP Kleber ansehen
8. Die Premium-Lösung: Ber-Fix Klebstoffkoffer für die Werkstatt
Wenn Sie nicht nur PE, PP, Silikon oder Teflon kleben möchten, sondern eine größere Auswahl für Haushalt, Hobby, Modellbau, KFZ und Werkstatt suchen, ist der Ber-Fix Klebstoffkoffer die Premium-Werkstattlösung.
Der Koffer ist ideal für alle, die regelmäßig unterschiedliche Materialien reparieren möchten. Neben Lösungen für schwer klebbare Kunststoffe stehen weitere Klebstoffe und Hilfsmittel für viele typische Reparaturfälle bereit. Damit sind Sie deutlich breiter aufgestellt als mit einem einzelnen PE/PP-Set.
- für Anwender, die mehr als nur PE und PP kleben möchten
- für Haushalt, Werkstatt, Modellbau, KFZ und Reparaturservice
- für verschiedene Materialien und Schadensbilder
- für Kleben, Füllen, Modellieren, Verstärken und Ausbessern
- als Premium-Lösung für alle, die flexibel bleiben möchten
Empfehlung: Wählen Sie den Klebstoffkoffer, wenn Sie nicht nur eine einzelne PE/PP-Reparatur lösen möchten, sondern eine starke Ber-Fix Werkstattlösung für viele Klebeaufgaben suchen.
Ber-Fix Klebstoffkoffer ansehen
Schnelle Entscheidungshilfe
- Materialstempel PE, PP, PTFE, POM oder Silikon? In der Regel Primer verwenden.
- Kein Materialstempel? Recyclingzeichen suchen oder Schwimmtest machen.
- Sie haben schon Industriekleber und Füllstoff? Klecks-Test an unauffälliger Stelle durchführen.
- Saubere, glatte Klebefläche? Ber-Fix Kunststoff-Set wählen.
- Riss, Loch, Ausbruch oder fehlendes Material? Primer-Füllstoff-Set für die Kunststoff-Schweißnaht wählen.
- Stärkere PE/PP-Verklebung gesucht? Poly 1:1 PE PP Kleber prüfen.
- Sie möchten mehr als PE/PP kleben? Klebstoffkoffer als Premium-Werkstattlösung wählen.
Fazit: PE, PP, Silikon und Teflon lassen sich nicht zuverlässig wie normale Kunststoffe kleben. Entscheidend ist die richtige Vorbereitung mit Primer und die passende Set-Auswahl. Für flache Klebungen ist das Ber-Fix Kunststoff-Set die richtige Wahl. Für Risse, Löcher, Ausbrüche und belastete Halterungen ist das Primer-Füllstoff-Set mit Ber-Fix Kunststoff-Schweißnaht die stärkere Lösung. Für stärkere PE/PP-Verklebungen kommt Poly 1:1 infrage. Wer dauerhaft flexibel bleiben möchte, greift zum Ber-Fix Klebstoffkoffer als Premium-Lösung für die Werkstatt.
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Unser Standard bei jeder 2K-Klebstoffkartusche : 1 Stück Mischdüse 1:1 ist inklusive! Tipp: Bestellen Sie sich auch ein paar Ersatz- Mischdüse
ACHTUNG: Bei 50g Gebinde ist eine Pistole erforderlich.
Bestellprozess:
Folgen Sie diesen einfachen Schritten, um Ihren Ber-Fix Kleber individuell zu konfigurieren:
- Wählen Sie die Anzahl der Kleber: Geben Sie an, wie viele 50g-Kartuschen Sie benötigen.
- Wählen Sie die Anzahl der zusätzlichen Mischdüsen: Fügen Sie bei Bedarf zusätzliche Mischspitzen hinzu, um Ihren Bedarf zu decken.
- Benötigen Sie eine Dosierpistole? Falls Sie noch keine besitzen, können Sie diese bequem mit bestellen, um den Kleber optimal zu verarbeiten.
Mit diesem Ber-Fix® Kunststoff-Set haben wir für Sie die Möglichkeit geschaffen, in nur 2 einfachen Schritten selbst schwer zu klebende Kunststoffe (PE (HDPE), PP, PtfE usw) zu verbinden.
Industriekleber klebt PVC, Holz, Gummi, Leder, Metall, Porzellan... mit dem Primer auch PE, PP, Silikon und Teflon.
Jeder kennt das Problem, dass man immer wieder Kunststoffe hat, die sich mit einem handelsüblichen Klebstoff (Sekundenkleber) nicht verbinden lassen. Das liegt nicht am Kleber, sondern am Material (Polyethylen, Polypropylen, Silikon, Teflon) sogenannte Polyolefine. Da steckt das „Öl“ also nicht nur im Wort, sondern auch im Material.
Um solch ein Material überhaupt klebbar zu machen, reicht ein Reinigen nicht aus. Wir benötigen einen Haftvermittler, das kennt man vielleicht aus dem Malerbereich. Wir nutzen dann unseren Ber-Fix® Primer vorab und können dann wie gewohnt Ber-Fix® Industriekleber anwenden.
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- Vielseitig: Perfekt für Kunststoff, Metall, Holz, Glas und mehr.
- Flexibel: Wählen Sie zwischen Weiß, Schwarz oder beidem.
- Effizient: Schnelle Ergebnisse dank hochwertiger Klebstoffe.
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